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Lexware Office oder DATEV? Ein ehrlicher Vergleich für kleine Unternehmen

Lexware Office und DATEV werden ständig gegeneinander gestellt, dabei sind es zwei verschiedene Dinge. Was beide können, was sie kosten und für wen sich welches System lohnt – aus der Praxissicht eines Lexware Technologie-Partners.

Von Henning Schröder ~10 Min. Lesezeit
TL;DR

Lexware Office ist eine cloudbasierte Buchhaltung für Selbstbucher: monatlich kündbar, transparente Preise (7,90 € bis 32,90 € netto), keine Kanzleibindung. DATEV ist keine einzelne Software, sondern eine Genossenschaft mit über 40.000 Mitgliedern aus dem steuerberatenden Berufsstand – Software primär für Kanzleien, die für ihre Mandanten buchen. DATEV-Lösungen darf ein Unternehmen in der Regel nur als Mandant einer DATEV-Kanzlei nutzen, mit deren schriftlicher Zustimmung. Die Frage „Lexware Office oder DATEV?" ist deshalb in Wahrheit: Willst du selbst buchen, oder soll das deine Kanzlei tun? Für E-Commerce-Betriebe mit vielen Belegen führt der Weg fast immer über Lexware Office plus eine saubere Schnittstelle – genau das baut intercon-systems.

Lexware Office oder DATEV – ein ehrlicher Vergleich für kleine Unternehmen

Es gibt diese eine Frage, die mir Kunden immer wieder stellen, meist kurz bevor der Steuerberater das nächste Mal anruft: Lexware Office oder DATEV, was ist besser? Die ehrliche Antwort lautet, dass die Frage schon halb falsch gestellt ist. Nicht weil sie dumm wäre, sondern weil sie zwei Dinge gegeneinander hält, die nur auf den ersten Blick dasselbe sind. Das eine ist ein Werkzeug, das du selbst in die Hand nimmst. Das andere ist ein ganzes Ökosystem, das sich um deinen Steuerberater dreht.

Trotzdem wird die Frage gerade lauter. Seit Anfang 2025 greift die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich stufenweise, und spätestens da merkt jeder Betrieb, dass die Schuhschachtel mit Belegen keine Zukunft hat1. Also schaut man sich um. Und landet fast zwangsläufig bei diesen beiden Namen.

Bevor du dich entscheidest, lohnt sich der Blick darauf, was die beiden Systeme eigentlich sind. Denn der Unterschied liegt nicht in einer Funktionsliste, sondern in der Frage, wer am Ende bucht.

Was ist Lexware Office?

Lexware Office, früher unter dem Namen lexoffice unterwegs, ist eine cloudbasierte Buchhaltung aus dem Hause Haufe-Lexware2. Du loggst dich im Browser ein, es gibt nichts zu installieren, und die Software ist erkennbar für Menschen gebaut, die keine Bilanzbuchhalter sind. Zielgruppe sind Selbstbucher, Freiberufler, Handwerker, kleine Händler und KMU bis etwa 50 Mitarbeiter3.

Der Grundgedanke: Du machst deine Buchhaltung selbst. Belege fotografierst du mit der App, die Texterkennung schlägt eine Buchung vor, du bestätigst per Klick. Banking ist angebunden, die Umsatzsteuervoranmeldung geht direkt an ELSTER, und über die DATEV-Schnittstelle bekommt dein Steuerberater am Ende sauber, was er braucht3. Es gibt vier Tarife (S, M, L, XL), die sich im Funktionsumfang unterscheiden, und über 80 Schnittstellen zu angrenzenden Systemen wie Online-Shops, E-Rechnungsdiensten oder Dokumentenverwaltung4.

Perfekt ist das nicht. Die Oberfläche wirkt an manchen Ecken etwas altbacken, und die Belegerkennung trifft nicht immer ins Schwarze, eine Nachkontrolle gehört dazu5. Aber für den Alltag eines kleinen Betriebs reicht das nicht nur, es nimmt einem echt Arbeit ab.

Was ist DATEV?

Und jetzt wird es interessant, denn DATEV ist gar nicht ein Programm. DATEV ist eine Genossenschaft.

Die DATEV eG wurde 1966 in Nürnberg gegründet und hat über 40.000 Mitglieder aus dem steuerberatenden Berufsstand6. Mit einem Umsatz von rund 1,51 Milliarden Euro im Jahr 2024 gehört sie zu den größten Softwarehäusern Europas7. Das interne Motto bringt es auf den Punkt: Software von Steuerberatern für Steuerberater8. Die Daten laufen über das DATEV-Rechenzentrum, das als Datendrehscheibe zwischen Kanzleien, Unternehmen und rund 200 Institutionen wie Finanzverwaltungen, Krankenkassen und Banken funktioniert8.

Hier steckt der entscheidende Haken, den die meisten Vergleiche unterschlagen: DATEV-Lösungen darf ein Unternehmen in der Regel nur nutzen, wenn es Mandant eines Genossenschaftsmitglieds ist, also einer DATEV-Kanzlei, und das Mitglied dem Einsatz schriftlich zustimmt9. Du gehst also nicht einfach auf eine Website und klickst auf „kaufen". Du brauchst einen Steuerberater, der mitspielt.

Dazu kommt, dass „DATEV" ein ganzer Baukasten ist, kein einzelnes Produkt. Für den Datenaustausch mit der Kanzlei gibt es DATEV Unternehmen online. Wenn du selbst fakturieren und buchen willst, kommen Produkte wie DATEV Mittelstand ins Spiel. Plus diverse Module für Lohn, Banking, E-Rechnung und so weiter. Wer „DATEV" sagt, meint je nach Kontext etwas anderes.

Der entscheidende Unterschied: Wer bucht?

Wenn du dir nur einen Absatz aus diesem Text merkst, dann diesen.

Lexware Office ist dafür gebaut, dass du selbst buchst. Die Software ist das Zentrum, dein Steuerberater bekommt einen Zugang oder einen Export. DATEV ist umgekehrt gedacht: Im klassischen Modell sammelst du in DATEV Unternehmen online deine Belege ein, und die eigentliche Buchung macht die Kanzlei in ihrem System. DATEV Unternehmen online ist im Kern keine Buchhaltung für dich, sondern eine Übergabestation zwischen dir und deinem Berater.

Pointiert gesagt: DATEV ist ein Programm für den Berater, nicht für den Unternehmer, und das spürt der fortgeschrittene Selbstständige an vielen Stellen10. Das ist kein Vorwurf, es ist eine Designentscheidung. Die Frage „Lexware Office oder DATEV?" ist deshalb in Wahrheit die Frage: Willst du selbst buchen, oder soll das deine Kanzlei tun?

Funktionsumfang im Vergleich

Vergleicht man trotzdem die Funktionen, sieht das grob so aus. Eine Einschränkung vorweg: Bei DATEV hängt fast jede Zeile davon ab, welche Module gebucht sind und wie die Arbeit zwischen dir und der Kanzlei aufgeteilt ist.

Kriterium Lexware Office DATEV
Grundprinzip Self-Service, du buchst selbst Austausch mit der Kanzlei, Berater bucht (DATEV Unternehmen online); Selbstbuchen mit DATEV Mittelstand
Zielgruppe Selbstbucher, Freiberufler, KMU bis ca. 50 Mitarbeiter Steuerkanzleien und deren Mandanten, Mittelstand, komplexere Strukturen
Zugang Direkt buchbar, 30 Tage Test Nur als Mandant einer DATEV-Kanzlei mit deren Zustimmung
Rechnungen / Faktura Ab Tarif M, mit Mahnwesen und CRM Über DATEV Auftragswesen / Mittelstand Faktura
Belegerfassung Belegscan mit Texterkennung, App Belegtransfer und Belege online
Banking Integriert, Zahlungszuordnung Über DATEV Bankdatenservice
EÜR / Bilanz Ab Tarif L (EÜR und doppelte Buchführung) In der Regel durch die Kanzlei
USt-Voranmeldung Ab Tarif L, direkt an ELSTER In der Regel über die Kanzlei
Lohn & Gehalt Zusatzmodul, eher kleinere Teams Sehr stark, Branchenstandard in Kanzleien
E-Rechnung xRechnung in L und XL, Empfang und Versand E-Rechnungsplattform und E-Rechnungspostfach11
Schnittstellen / E-Commerce Über 80 Schnittstellen, Public API in XL Vor allem über Kanzlei und Importe, weniger Self-Service-Shopanbindung
Bedienung Einsteigerfreundlich Für Profis, Einarbeitung nötig
Daten / Hosting Lexware-Cloud (Haufe) DATEV-Rechenzentrum

Kurz gesagt: Lexware Office deckt die komplette Strecke vom Angebot bis zur Umsatzsteuervoranmeldung in einem Tool ab, das du allein bedienen kannst. DATEV spielt seine Stärke da aus, wo es komplex und kanzleinah wird, beim Lohn, bei anspruchsvollen steuerlichen Fällen, bei größeren Strukturen.

Kosten im Vergleich

Beim Geld trifft Transparenz auf Baukasten, und genau das macht den Vergleich so unfair wie aufschlussreich.

Lexware Office hat eine schlichte, öffentlich einsehbare Preisliste. Alle Beträge netto pro Monat, monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit12:

Tarif Preis netto / Monat Kern
S7,90 €Belegerfassung und Archivierung, GoBD-konform
M12,90 €Erstes echtes Rechnungstool, Mahnwesen, CRM
L21,90 €Vollwertige Buchhaltung, EÜR, USt-Voranmeldung, Kassenbuch
XL32,90 €Voller Umfang inkl. Lohnabrechnung, xRechnung, Public API

Dazu zwei Dinge, die den Einstieg billig machen: 30 Tage kostenlos testen mit vollem XL-Funktionsumfang, und für Gründer gibt es XL sechs Monate gratis13. Wer Lohn separat braucht, bucht das Modul nach Mitarbeiterzahl hinzu, das reicht je nach Teamgröße von wenigen Euro bis gut hundert Euro im Monat.

Bei DATEV wird es unübersichtlich, und das ist keine Wertung, das ist einfach das Modell. DATEV Unternehmen online startet bei einer Grundgebühr von rund 10 bis 12 Euro netto im Monat, dazu kommen Speicherplatz und weitere Nutzerlizenzen14. Klingt günstig, ist aber nur die Eintrittskarte. Der eigentliche Kostentreiber ist die Kanzlei, die in DATEV bucht, plus die Module, die dort dranhängen. Die offizielle DATEV-Preisliste ist ein mehrseitiges Dokument mit Artikelnummern, nicht ein Tarifschieber mit vier Stufen15.

Ein konkretes Detail zur E-Rechnung, weil es gerade alle betrifft: Die DATEV E-Rechnungsplattform ist bis zum 30. Juni 2026 kostenfrei nutzbar. Der Rechnungseingang bleibt dauerhaft gratis, für Ausgangsrechnungen aus Fremdsystemen fallen ab Juli 2026 0,50 Euro je Rechnung an11.

Was bedeutet das unterm Strich? Die reinen Lizenzkosten beider Systeme liegen für einen kleinen Betrieb erstaunlich nah beieinander. Der echte Kostenunterschied entsteht nicht in der Software, sondern in der Arbeitsteilung: Buchst du selbst, oder bezahlst du jemanden dafür?

Für wen eignet sich was?

Statt einer Pauschalantwort hier ein paar Profile, in denen sich vielleicht das eine oder andere wiederfindet.

Solo-Selbstständige und Freiberufler

Wenn du hauptsächlich Rechnungen schreibst und ein paar Belege im Jahr hast, reicht Lexware Office in S oder M locker13. DATEV wäre hier mit Kanonen auf Spatzen, und ohne mitspielende Kanzlei kommst du da ohnehin nicht rein.

Wachsende E-Commerce-Betriebe

Hier wird es spannend, und ehrlicherweise ist das mein Heimspiel. Ein Shop mit hunderten Transaktionen im Monat lebt von Automatisierung. Lexware Office bringt mit seinen Schnittstellen und der Public API in XL die Bühne dafür mit4. Der Self-Service-Ansatz funktioniert aber nur, solange die Belegströme nicht von Hand kommen. Genau da hakt es bei vielen, und genau da setzt eine Schnittstelle an, die Wawi, Kasse und Posteingang automatisch nach Lexware Office bringt.

Betriebe mit vielen Mitarbeitern und komplexem Lohn

Lohn ist die Disziplin, in der DATEV traditionell stark ist. Lexware Office deckt Standardabrechnungen ab, stößt bei komplizierten Konstellationen aber schneller an Grenzen2. Wenn Lohn dein Schmerzpunkt ist, lohnt das Gespräch mit einer DATEV-Kanzlei.

Enge Kanzleibindung, anspruchsvolle Steuerfälle

Arbeitest du ohnehin eng mit einem Steuerberater zusammen, der alles in DATEV macht, dann ist DATEV Unternehmen online der reibungsärmste Weg. Du gibst Belege rein, der Rest passiert auf der anderen Seite.

Muss es überhaupt entweder/oder sein?

Nein. Und das ist der Punkt, an dem die ganze „gegen"-Logik kippt.

Lexware Office hat eine DATEV-Schnittstelle. Du kannst also selbst buchen, deine Belege selbst erfassen, deine Rechnungen selbst schreiben, und am Quartalsende übergibst du sauber an eine DATEV-Kanzlei3. Du nutzt die Stärke des einen Systems (Bedienbarkeit) und die des anderen (Kanzlei-Anbindung), ohne dich für eine Welt entscheiden zu müssen.

Ein Vorsicht-Hinweis aus der Praxis: Lexware pflegt eine Liste von Steuerberatern, die mit der Software arbeiten. Nur kann sich dort praktisch jeder eintragen, eine echte Qualitätskontrolle gibt es nicht, und manche Berater schlagen im Gespräch dann doch DATEV Unternehmen online vor10. Bevor du dich festlegst, frag deine Kanzlei. Diese eine Frage erspart dir später viel Ärger.

Und noch ein Aspekt, der gern untergeht: die Datenhoheit. Bei DATEV liegen deine Daten im DATEV-Rechenzentrum, der Zugang läuft über die Mitgliedschaft deiner Kanzlei89. Bei Lexware Office liegen sie in der Lexware-Cloud, und nach einer Kündigung behältst du in der Regel Leserechte auf deine Daten, kannst aber nichts Neues mehr anlegen2. Wer das vorher weiß, plant den Wechsel entspannter.

Welches System passt zu dir? Interaktive Checkliste

Wenn du dich am Ende doch festlegen musst, hilft vielleicht diese kleine Reihe von Ja/Nein-Fragen. Beantworte sie ehrlich – am Ende siehst du eine Tendenz, und das Ergebnis aktualisiert sich live, während du klickst.

Dein Match in 6 Fragen

Antworten werden lokal in deinem Browser ausgewertet – nichts wird übertragen.

  1. 1

    Willst du selbst buchen?

  2. 2

    Hast du schon einen Steuerberater, der ausschließlich in DATEV arbeitet?

  3. 3

    Ist Lohnabrechnung dein Hauptthema (viele Mitarbeiter, komplexe Konstellationen)?

  4. 4

    Betreibst du einen Shop oder eine Wawi mit vielen Belegen pro Monat?

  5. 5

    Willst du transparente, monatlich kündbare Kosten ohne Kanzleibindung?

  6. 6

    Sind deine steuerlichen Fälle komplex und beratungsintensiv?

Beantworte alle sechs Fragen, um deine Empfehlung zu sehen.

Fazit

Der Vergleich Lexware Office gegen DATEV ist eigentlich keiner, weil beide unterschiedliche Fragen beantworten. Das eine gibt dir ein Werkzeug in die Hand und sagt: mach selbst. Das andere baut eine Brücke zu deinem Steuerberater und sagt: macht das gemeinsam. Welches Modell besser ist, hängt davon ab, wie du arbeiten willst, nicht davon, welche Funktionsliste länger ist.

Was bei beiden gleich bleibt: Die Software erspart dir das Tippen nur dann, wenn die Daten auch automatisch ankommen. Bei einem Shop mit ein paar hundert Bestellungen im Monat entscheidet sich der Komfort nicht im Buchhaltungsprogramm, sondern davor, an der Stelle, an der Wawi, Kasse und Posteingang ihre Belege loswerden. Genau diese Brücke nach Lexware Office baut intercon-systems, und ehrlich gesagt ist das der eigentliche Grund, warum es uns gibt.

Bleibt eine Frage, die du dir vor jeder Softwareentscheidung stellen solltest: Wie viel deiner Buchhaltung willst du wirklich selbst in der Hand haben, und wie viel davon soll einfach leise im Hintergrund passieren?

Über den Autor

Henning Schröder ist Gründer und Entwickler von intercon-systems und seit über einem Jahrzehnt auf REST-API-Integrationen, Backend-Entwicklung und E-Commerce-Schnittstellen spezialisiert. intercon-systems ist zertifizierter Lexware Technologie-Partner und betreibt eine produktiv eingesetzte JTL-Wawi-Schnittstelle zu Lexware Office.

Henning auf LinkedIn ➜

Häufige Fragen

Ist Lexware Office besser als DATEV?

Die Frage ist falsch gestellt. Beide Systeme beantworten unterschiedliche Fragen. Lexware Office ist dafür gebaut, dass du selbst buchst – ohne Steuerberater im Boot. DATEV ist auf den Austausch mit einer Kanzlei ausgelegt, die in DATEV bucht. Welches System „besser" ist, hängt also davon ab, wie du arbeiten willst.

Kann ich DATEV ohne Steuerberater nutzen?

In der Regel nein. DATEV-Lösungen dürfen nur Unternehmen nutzen, die Mandant eines DATEV-Genossenschaftsmitglieds (also einer DATEV-Kanzlei) sind. Das Mitglied muss dem Einsatz zudem schriftlich zustimmen. Du gehst also nicht einfach auf eine Website und buchst dir DATEV-Software.

Was kostet Lexware Office?

Vier Tarife netto pro Monat, monatlich kündbar: S für 7,90 €, M für 12,90 €, L für 21,90 € und XL für 32,90 €. 30 Tage kostenlos zum Testen mit vollem XL-Funktionsumfang, Gründer bekommen XL sechs Monate gratis. Lohnabrechnung wird als Zusatzmodul nach Mitarbeiterzahl gebucht.

Was kostet DATEV?

DATEV Unternehmen online startet bei einer Grundgebühr von rund 10 bis 12 € netto im Monat, dazu kommen Speicherplatz und Nutzerlizenzen. Die eigentlichen Kosten entstehen durch die Kanzlei, die in DATEV bucht, plus zusätzliche Module. Eine durchgängige Tarif-Tabelle wie bei Lexware Office gibt es nicht – die Preisliste ist mehrseitig und arbeitet mit Artikelnummern.

Hat Lexware Office eine DATEV-Schnittstelle?

Ja. Lexware Office bietet eine DATEV-Schnittstelle für den Datenexport an den Steuerberater. Du kannst also selbst in Lexware Office buchen und am Quartals- oder Jahresende sauber an eine DATEV-Kanzlei übergeben.

Für wen lohnt sich Lexware Office besonders?

Für Selbstbucher, Freiberufler, Handwerker, kleine Händler und KMU bis etwa 50 Mitarbeiter. Vor allem für E-Commerce-Betriebe mit vielen Belegen ist Lexware Office stark, weil über 80 Schnittstellen und eine Public API in XL die Automatisierung über Drittsysteme wie JTL-Wawi möglich machen.

Für wen lohnt sich DATEV besonders?

Für Unternehmen mit enger Kanzleibindung, komplexen steuerlichen Fällen, anspruchsvoller Lohnabrechnung oder größeren Strukturen. DATEV ist auch dann der ruhige Weg, wenn ohnehin alle umliegenden Berater in der DATEV-Welt arbeiten.

Kann ich Lexware Office und DATEV kombinieren?

Ja, und das ist für viele kleine Betriebe die pragmatischste Lösung. Du buchst selbst in Lexware Office (gute Bedienung, transparente Kosten) und übergibst sauber per DATEV-Schnittstelle an die Kanzlei (komplette DATEV-Welt für den Berater). Wichtig: Vorher mit dem Steuerberater abstimmen, ob er den Workflow mitträgt.

Quellen und Fundstellen

Damit du das alles auch nachprüfen kannst, ohne mir glauben zu müssen:

Lexware-Primärquellen

DATEV-Primärquellen

Sekundärquellen und Fachpresse

Dieser Beitrag ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Welches System für deinen konkreten Betrieb das richtige ist, hängt von Konstellation und Beratungssituation ab. Sprich vor einer Festlegung mit deiner Kanzlei.

Zuletzt aktualisiert am: 23.05.2026

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